Zusammenfassung

In wenigen Augenblick kommt es zum erneuten virtuellem Zweikampf - diesmal in Joes letztem Refugium
Joes stürmt mit einer DO-335 seinem Gegner entgegen

Hintergrund ...

... ist die Welt in ca. fünfzig Jahren. Nach einem gigantischen Atomunfall im Osten Frankreichs sind die großen Städte gegen den Fallout überkuppelt worden - die ländlichen Regionen entvölkern sich allmählich. Die meisten Nationalstaaten existieren nur noch marginal. Die UN haben jetzt eine führende Rolle übernommen, müssen sich jedoch gegen die weiterhin dominierenden Megamächte China und Indien erwehren. Europa hingegen hängt am Tropf dieser Mächte, globalen Wirtschaftsriesen und den UN. Wohlhabende Menschen aber verlieren das Interesse an der Realität - die Netzbürger flüchten als sogenannte NETizen in eine Art virtuelle Wohlfühlwelt, das LIFEnet.


Handlung

Titelheld Jorik Nigge ist Agent der Sicherheitskräfte der UN. Sein Job ist die Ermittlung gegen Terroristen - in den Niederungen der realen Welt.

Machina Sapiens, größter Computer der UN, erlangt als erster Rechner ein eigenes Bewusstsein. Schnell gewinnt er unbemerkt die Kontrolle über die UN. Doch nicht genug: Er möchte sein wie die Menschen und beschließt auf seine Art sich fortzupflanzen. Der Supercomputer erzeugt mit Hilfe einer Wissenschaftlerin einen »Abkömmling«, einen Maschinenmenschen, den er Hugo Weise nennt. Der soll die Krönung einer neuen Generation von konstruierten Intelligenzen werden. Doch der Hybride Hugo entwickelt bald eigene Pläne und entzieht sich den »Eltern«: Er sieht seine Bestimmung in der Weltbeherrschung - wie er glaubt zum Besten aller. In der Verfolgung des Vorhabens ist ihm jedes Mittel recht, geht er über Leichen.

 

Die Menschmaschine schließt sich einer rechtsgerichteten Terrorgruppe an, den letzten Zeugen des Heiligen Adolf. Schnell steigt Hugo zum Führer auf und hat die Machtübernahme bereits vor Augen, als wichtige Verschlüsselungscodes abhandenkommen. Die Codes gelangen zufällig in eine der virtuellen Urlaubswelten von Joes Soestken (gesprochen: Johs Sohstken). Der schon vor langer Zeit im Netz aufgegangene NETizen ist so mit sich beschäftigt, dass er die brandgefährlichen Codelisten übersieht.

 

Hugo Weise jagt das ahnungslose Opfer erbarmungslos durch das komplette Web, um die Codeschlüssel zurück zu bekommen: Aus dem LIFEnet fliegt Joes nach einem verlorenen Duell raus. In der Realität verhindert Agent Nigge gleichzeitig seine Entführung. Aber auch das bekommt der Netzbürger gar nicht mit. Der nun in der Wirklichkeit gestrandete Joes hält den Polizeiagenten irrtümlich für seinen »dienstbaren Geist« und bittet ihn um Unterstützung: Er will sein virtuelles Leben zurück. Jorik erkennt die Chance, verdeckt zu ermitteln und nimmt spontan die Identität von Joes Diener an. Sie beschließen gemeinsam zum Gegenangriff auf Hugo überzugehen. Die Suche führt tausende Kilometer von Kassel über Hamburgerhaven in den Raketenhafen São Tomé im Golf von Guinea. Dabei müssen die beiden zahlreiche Attacken der Terroristen auf allen Ebenen der Virtualität und Realität überstehen, oder war es umgekehrt? Auf dem Mond stellen sie fest: Der Tod ist ganz real!